Trinidad und Tobago


Einreisebestimmungen, medizinische Hinweise, Gefahren

Hinweise zur Einreise


Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige:

Für die Einreise nach Trinidad und Tobago und Aufenthalt bis zu 90 Tagen benötigen deutsche Staatsangehörige kein Visum. Die Einreise kann mit einem Reisepass erfolgen, der noch mindestens sechs Monate gültig ist. Ein Personalausweis reicht für die Einreise nicht aus. Kinderausweise werden anerkannt, sofern ein Elternteil/Sorgeberechtigter das Kind begleitet. Ferner sollte der Reisende im Besitz eines Weiter- oder Rückflugtickets sein.
Bei der Ausreise ist eine Flughafensteuer in Höhe von derzeit 100,-- TTD (entspricht ca. 16 USD) zu entrichten. Es ist dringend zu empfehlen, ca. 2 Stunden vor dem planmäßigen Abflug am Flughafen einzuchecken, um sicherzugehen, dass die eigene Reservierung nicht wegen einer evtl. Überbuchung gestrichen wird.

Stand: 9. Mai 2003


Medizinische Hinweise:

Pflichtimpfungen für die Einreise nach Trinidad und Tobago sind nicht vorgeschrieben, außer bei Einreise aus sogenannten gelbfieberendemischen Gebieten; hier sollte eine Gelbfieberimpfung vorliegen. Für Trinidad und Tobago empfiehlt sich Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie. Für einen Langzeitaufenthalt ist Schutz gegen Hepatitis B und Typhus empfohlen.
Malariainfektionen kommen in Trinidad und Tobago nicht vor.
Die durch Mücken übertragene Dengue-Virus-Infektion tritt häufig auf. Es wird empfohlen, sich gegen Insektenstiche entsprechend zu schützen, z.B. durch Moskitonetze oder mückenabweisende Mittel.
Wie auf anderen Karibikinseln ist auch auf Trinidad und Tobago HIV/Aids weit verbreitet (Vorsicht bei Urlaubsbekanntschaften).
Reisende sollten unbedingt auf besondere Hygienemaßnahmen vor Verzehr von Obst, Gemüse und Fleisch sowie Fisch und Meeresfrüchten achten. Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Trinkwasser kann flaschenweise in Lebensmittelgeschäften gekauft werden.
Aufgrund der sehr unzuverlässigen medizinischen Versorgung sollte unbedingt vor Reiseantritt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt.

Stand: 9. Mai 2003


Besondere strafrechtliche Vorschriften:

Drogenkonsum- und handel, auch in geringsten Mengen, werden von den Polizeibehörden strengstens verfolgt; man darf keinesfalls davon ausgehen, dass Ausländer von einer Verfolgung verschont werden. Bei Verstößen gegen die Drogengesetzgebung werden hohe Geld- und Gefängnisstrafen verhängt; eine Freilassung gegen Kaution ist in der Regel nicht möglich. Vorsicht ist deshalb auch geboten bei Entgegennahme von Paketen von Fremden und unbeaufsichtigtem Stehen lassen von Gepäck.
Die Einfuhr von Waffen (auch Schreckschusspistolen, Taucher- und Bootssignalpistolen, CS-Gas, Pfefferspray, Messer mit feststehender Klinge) ist nur mit besonderer Einfuhrgenehmigung erlaubt. Wird bei einer Überprüfung, auch bei der Sicherheitskontrolle vor der Ausreise am Flughafen, der Besitz der o.a. Waffen ohne Genehmigung festgestellt, ist mit der sofortigen Festnahme zu rechnen. Eine Gerichtsverhandlung und die Verurteilung zu einer empfindlichen Geld- oder sogar Haftstrafe ist in der Regel die Folge.

Stand: Stand: 9. Mai 2003


Sicherheitshinweis:

Im Stadtgebiet von Port-of-Spain besteht eine erhöhte Gefahr von Diebstahl wie auch von Überfällen. Vor Besuchen der Stadtteile Laventille und Morvant sowie Spaziergängen in der Dunkelheit wird abgeraten. Bei Besuchen des Stadtzentrums, bei öffentlichen Veranstaltungen, an Stränden und insbesondere in der Karnevalszeit sollte auf Taschen und Geldbeutel besonders geachtet werden, da Taschendiebe allgegenwärtig sind. Einsame Strände sollten wegen der Überfallsgefahr sowohl in Trinidad als auch in Tobago gemieden werden.
Wegen der Gefahr krimineller Übergriffe wird dringend davon abgeraten, Anhalter mitzunehmen oder selber per Anhalter zu reisen.

Stand: 23. September 2003


Quelle: Auswärtiges Amt



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