Trinidad und Tobago


Die Geschichte von Trinidad und Tobago im Überblick

Geschichte


Kolumbus entdeckte die Inseln im Jahre 1498, wo er an der Südküste Trinidads an Land ging. Zu dieser Zeit lebten auf der Inseln Stämme der Arawaks, welche vermutlich aus Südamerika eingewandert waren. Die Spanier nahmen die Inseln in Besitz und gründeten die Stadt José de Oruna (heute St. Joseph), welches als Sprungbrett für Abenteurer diente, die in der neuen Welt nach Gold suchten.
Sir Walter Raleigh brannte 1595 die spanische Kolonie nieder, die Spanier bauten die Stadt wieder auf, errichteten wegen einer Epedemie jedoch eine neue Hauptstadt, das heutige Port of Spain.
Vom 17. Jahrhundert an wurden afrikanische Sklaven nach Trinidad und Tobago gebracht, um auf den Plantagen zu arbeiten. Seinen Höhepunkt erreichte der Sklavenhandel im 18. Jahrhundert.
Als die spanische Krone auch an nicht-Spanier Land verteilte (die allerdings katholisch sein mussten), wanderten zahlreiche Holländer, Franzosen und Letten ein.

Trinidad und Tobago war in seiner Geschichte stets ein Zankapfel zwischen Spanien, Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden. Im 16. und 17. Jh. waren sie abwechselnd von englischen, holländischen und französischen Freibeutern besetzt und wurden Ende des 18. Jh. durch französische Plantagenbesitzer besiedelt. 1797 eroberte Sir Ralph Abercromby Trinidad für England und im 19. Jahrhundert erwarben die Briten Tobago.
Nach der Abschaffung der Sklaverei 1834 entstand ein großer Arbeitskräftemangel, weshalb man Arbeiter aus aller Welt anwarb. Besonders aus Indien kamen viele Kontraktarbeiter, die sich später fest auf den Inseln ansiedelten. Ende des Jahrhunderts (im Jahre 1889) wurden Trinidad und Tobago zu einer Kolonie vereinigt.
Am 31. August 1962 entließ Großbritannien Trinidad und Tobago in die Unabhängigkeit.


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